Fotosharing Portale: Die eigenen Bilder schnell und einfach teilen

Bild FotosharingDer technologische Fortschritt mit all seinen Finessen geht heute weit über externe Festplatten und USB-Sticks hinaus. Viel einfacher und ohne eigenes Speichermedium funktioniert das Teilen und Speichern der eigenen Bilder über diverse Fotosharing Portale. In welchem Umfang die eigenen Bilder geteilt werden sollen, bleibt hierbei voll und ganz den Fotografen überlassen. Von geschlossenen Gruppen für Freunde und Familie bis hin zu offenen Portalbereichen ist alles möglich. So bestehen gute Chancen, die Bilder innerhalb kürzester Zeit auch in entlegeneren Bereichen der Welt populär werden zu lassen. Am Markt zu finden ist heute eine ganze Bandbreite guter Fotosharing Portale. Welches sich für die eigenen Bedürfnisse am besten eignet, liegt ganz im Auge des Betrachters.

Wie Fotosharing Portale funktionieren

In der Regel braucht es für die Benutzung eines Fotosharing Portals einen Nutzeraccount. Dieser ist schnell angelegt und bietet Zugriff auf einen bestimmten Speicherplatz. Die Größe des Speicherplatzes variiert von Anbieter zu Anbieter, weswegen ein Vergleich sich hier durchaus lohnen kann. Die verschiedenen Fotosharing Portale unterscheiden sich jedoch nicht nur an der Speicherkapazität, sondern auch durch zusätzliche Services, die Aufmachung und den finanziellen Aspekt. Bei den meisten Portalen ist die Nutzung des Basis-Speicherplatzes kostenfrei. Upgrades für Fotografen mit einem höheren Platzbedarf kosten Geld.

Wer nun seine Fotos teilen möchte, sollte sich über die Art und Weise dieses Vorgangs Gedanken machen. Sollen die Bilder mit der ganzen Welt geteilt werden und eine große Anzahl Betrachter finden, lohnt sich die Anmeldung bei einem international bekannten Portal mit großer Reichweite. Für das Teilen mit der Familie oder geschlossenen Gruppen braucht es ein Portal, das diese Funktion unterstützt. Es können dann geschützte Bereiche angelegt und die Gruppenmitglieder dazu eingeladen werden. Zumeist braucht dann jedoch jedes Gruppenmitglied einen eigenen Account, um sich die Bilder betrachten zu können. Ein Mix aus öffentlicher und geschlossener Veröffentlichung der eigenen Bilder ist unproblematisch und bietet daher große Flexibilität.

Wie die eigenen Fotos Beachtung finden: der Digitalkamera Test

Bild Digitalkamera Test

Die Qualität zählt für den Erfolg bei einem Fotosharing Portal. Fotografen mit einer eher dürftigen Kamera, die nur wenig Zeit und Mühe in ihre Werke investieren, werden kaum eine ansehnliche Fangemeinde auf sich vereinen können. Ganz anders jedoch diejenigen, denen die Fotografie etwas bedeutet. Die Investition in eine gute Digitalkamera spielt hierbei eine durchaus wichtige Rolle. Ausgewählt werden sollte die eigene Kamera anhand einiger Gesichtspunkte. Der Umfang und die Art der Nutzung spielen hierbei eine besonders wichtige Rolle. Für ambitionierte Fotografen, die sich gerne mit der Kunst des Fotografierens beschäftigen, eignen sich sogenannte digitale Spiegelreflexkameras mit wechselbaren Objektiven. Je nach Umgebung und Art der Aufnahme kann das Objektiv gewechselt werden. Hochwertige Kameras bieten zudem mehrere Einstellmöglichkeiten angesichts der wichtigsten Werte wie ISO, Blendenöffnung, Blitz, und auch Verschlusszeit. Mit voreingestellten Programmen wie Portrait oder Nahaufnahme lassen sich die wichtigsten Grundeinstellungen zunächst übernehmen.

Um eine wirklich gute Kamera zu finden, sollten Suchende sich mindestens einen aktuellen Digitalkamera Test anschauen. Hier ergeben sich oft wichtige Hinweise auf besonders gute Modelle und mögliche Schwächen anderer Kameras. Eine eingehende Recherche ist also das A und O beim Kauf einer hochwertigen Kamera. Ist dieser Schritt dann geschafft, wird die Karriere bei diversen Fotosharing Portalen sicher schon steiler verlaufen.

Welche Fotosharing Plattformen bieten sich an z.B. als Promipranger?

Die Anzahl der aktiven Fotosharing Möglichkeiten ist groß. Um das passende Portal zu finden, sollten sich Interessierte ein wenig informieren. Nicht alle Portale eignen sich für jeden Zweck gleichermaßen gut:

Flickr – Flexibel und populär

Die Fotosharing Plattform Flickr ist ein echter Star unter seinesgleichen. Mit einer komfortablen Desktop Softwarelösung ist es schnell und bequem möglich, die eigenen Bilder hochzuladen. Das Erstellen eines eigenen Accounts setzt Flickr selbstverständlich voraus. Wer Facebook nutzt, kann den Registriervorgang beschleunigen und seine Facebookdaten per Knopfdruck übernehmen lassen. Per Drag and Drop können die Bilder dann vom PC in das World Wide Web übertragen werden. Flickr übernimmt dann eine Menge Services, die die Übersichtlichkeit steigern. Mit Zugriffszähler und Sharingmöglichkeiten für Facebook, Twitter und Co. ist es schnell möglich, die Verbreitung der eigenen Werke zu kontrollieren. Ein ganzes Terabyte steht den Nutzern von Flickr heute zur Verfügung. Wem dieser riesige Speicherplatz nicht genügt, der kann sich für knapp 500 Dollar pro Jahr zwei Terabyte sichern. 50 Dollar kostet es, wenn die eigene Flickr Version werbefrei sein soll.

Picasa – Googles Antwort auf Fotosharing

Dass sich Google seinen Platz in der Fotosharing-Welt nicht nehmen lässt, liegt auf der Hand. Mit Picasa bietet das Unternehmen eine interessante Kombination aus privater Desktopanwendung und Online Sharing. Picasa ermöglicht eine übersichtliche Sortierung der Bilder auf dem eigenen PC und ordnet sogar nach Gesichtern und GPS-Daten. Das Teilen funktioniert ganz einfach über sogenannte Webalben, die dann per Einladungs-Mail mit Freunden geteilt werden können. Die Verbindung zu Facebook ist googletypisch etwas schwer, es existiert jedoch ein passendes Add-On für Vielposter. Der Speicherplatz im Onlinebereich von Picasa beträgt in der kostenfreien Online Version ein Gigabyte, kann jedoch nach Bezahlung aufgestockt werden.

Instagram (Promipranger) – Für die Generation Smartphone

Instagram wird oft mit den sogenannten „Hipstern“ und „Bloggern“ der Web-Welt in Verbindung gebracht. Die Nutzung einer richtigen Digitalkamera ist für dieses Fotosharing Portal tatsächlich nicht notwendig, da alles über das eigene Smartphone läuft. Sowohl mit Android-Phones als auch mit der Apple Konkurrenz ist die Instagram App nutzbar, bietet Fotoeffekte und schafft digitale Bilder im klassischen Polaroid Format. Die Nutzung des Dienstes ist kostenlos.

Fotografen mit großen Ambitionen und fachlich-künstlerischem Anspruch sind mit Instagram nicht gut beraten. Hier tummelt sich mehr die schnelllebige Online-Gemeinschaft.

Dropbox – Die Box kann mehr

Dropbox zählt im Grunde gar nicht zu den klassischen Fotosharing-Portalen. Es handelt sich bei diesem Dienst vielmehr um eine digitale Festplatte, die die Speicherung eigener Daten in der Cloud ermöglicht. Nach Erstellung eines eigenen Accounts können Bilder und andere Dateien in Ordnern abgelegt und geteilt werden. Welche Inhalte mit wem geteilt werden sollen, obliegt ganz dem Besitzer. Das Prinzip ist erneut einfach und funktioniert mittels Drag and Drop in einen Ordner auf dem Desktop. Es erfolgt für jede Freigabe eine offizielle Einladung. Es braucht zum Betrachten und Herunterladen der Bilder keinen eigenen Dropbox Account. Die Online Speichergröße beträgt bei Dropbox zwei Gigabyte, kann jedoch problemlos kostenpflichtig erweitert werden. Auch für das Werben neuer Nutzer wird jeder User mit mehr Speicherplatz belohnt.

Smugmug – Gut für Profis

Wer seine professionellen Bilder in großem Stile an seinem Promipranger verbreiten möchte, ist mit Smugmug gut beraten. Das reine Online Fotosharing Portal bietet seinen Mitgliedern eine Online Bildbearbeitung, keine Speicherplatzbegrenzung und die Erstellung von Foto-Homepages. Für all diese Services müssen die Anwender nach zwei Testwochen jedoch zahlen. Mit fünf Dollar pro Monat schlagen die Kosten für Smugmug jedoch nur sanft zu Buche. Die Möglichkeiten, eine erfolgreiche Selbstvermarktung auf die Beine zu stellen, sind für diesen Preis herausragend.

Photoshop– Der Riese im Web

Die hochwertigen Bildbearbeitungsmöglichkeiten von Photoshop sind in aller Munde. Besonders professionelle Fotografen möchten die umfangreiche Software nicht mehr missen. Dass sich das Unternehmen nun mit Photoshop.com auch im Web-Bereich seinen Platz erschaffen hat, bietet Grund zur Freude. Durch vier Webapps ist es Nutzern möglich, die Bilder Online zu bearbeiten, zu sortieren und auch zu teilen. Mit weiteren Funktionen wie Diashows oder auch „Style Match“ können Fotografen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Es können geschlossene Gruppen und auch öffentliche Bereiche erstellt werden. Auch die Verbindung zu den bekanntesten Social Networks funktioniert beinahe schon im Schlaf. Kostenfreien Zugriff erhalten die Nutzer bei Photoshop.com auf zwei Gigabyte Speicherplatz pro Jahr. Die eigene Photoshop Webpage macht zudem einen professionellen Eindruck.